Vorsorge: Wissenswertes zur Augenkrankheit AMD

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) kann bereits ab einem Alter von ca. 50 Jahren auftreten und ist für Patienten über 65 eine der häufigsten Ursachen für eine ausgeprägte Sehbehinderung im Alter, die bis zur Erblindung führen kann. Neue Studien zeigen, dass die AMD, neben anderen Risikofaktoren, später umso häufiger auftreten kann, je mehr die Augen in jüngeren und mittleren Jahren ungeschützt dem Sonnenlicht bzw. der UV-Strahlung ausgesetzt wurden.

Während einer Vorsorgeuntersuchung bei unseren Experten wird Ihnen aufgezeigt, wie Sie die Risiken für diese ernsthafte Augenkrankheit nachhaltig reduzieren können.

Verzerrtes Sehen, verringerte Sehschärfe, Mühe beim Lesen oder eine reduzierte Kontrastintensität können erste Hinweise auf eine AMD sein. Während die Krankheit in einem Anfangsstadium oft nur durch einen speziellen Sehtest diagnostiziert werden kann, sehen sich Betroffene in einer späteren Phase der Krankheit auf einmal mit einer akuten Verschlechterung des Sehvermögens konfrontiert. Durch einwachsende Blutgefässe in den gelben Fleck (Makula), die Stelle des schärfsten Sehen, können Narben auf der zentralen Netzhaut entstehen, die je nach Verlauf der Krankheit zu einem kompletten und irreversiblen Verlust des zentralen Sehvermögens führen können. Bei einer Vorsorgeuntersuchung kann man eine AMD schon im Frühstadium erkennen. Sollten unsere Sehexperten einen Verdacht feststellen, nehmen sie sofort Kontakt mit Ihrem Augenarzt oder Augenärztin auf. Die Behandlung der Augenkrankheit erfolgt dann ausschliesslich durch die Fachärzte.

 

AMD: Sonnenbrillen mit UV-Schutz lohnen sich

Zu den Risikofaktoren, die AMD verursachen können, gehören neben der Genetik und dem Alter, das Rauchen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck, eine unausgewogene Ernährung bzw. Mangel an Vitaminen und Mineralien sowie zu starke UV-Exposition, da das kurzwellige und besonders energiereiche UV-Licht die Netzhaut schädigen kann. Aufgrund aktueller Studien empfehlen unsere Sehexperten deshalb regelmässiges Tragen von Sonnenbrillen mit umfassendem UV-Schutz. So kann man selber einfach etwas gegen eine AMD tun.

Ebenfalls ist belegt, dass das Risiko für AMD bei einer gesunden Ernährung – beispielsweise mit viel Obst, Früchten und Gemüse, Olivenöl und Weizenkeimöl – weniger hoch ist. Die Antioxidantien Vitamin A, C und E und die Karotinoide Lutein und Zeaxanthin sowie dem Spurenelement Zink haben eine präventive Wirkung und schützen so unsere Zellen.

 

Beginnt sich die Augenkrankheit erst einmal zu entwickeln, wird es deutlich komplizierter. Während sich die feuchte Form von altersbedingter Makula- Degeneration medizinisch behandeln lässt, ist die frühe Phase – die sogenannte trockene Form – nicht therapierbar. Haben Sie Fragen zu AMD oder anderen Augenkrankheiten wie Grauer Star, Grüner Star oder Diabetische Retinopathie? Unsere Sehexperten informieren Sie umfassend und kompetent.