Bei der Generation Z nimmt Kurzsichtigkeit rasant zu

Kurzsichtigkeit – auch Myopie genannt – nimmt in der digitalisierten Gesellschaft immer mehr zu. Kinder und Jugendliche sind davon besonders betroffen. Mittlerweile ist jedes dritte Kind in der Schweiz während der Schulzeit auf eine Brille oder auf Kontaktlinsen angewiesen. Warum hat die Kurzsichtigkeit bei jungen Menschen in den letzten Jahren so stark zugenommen?

Laut Forschungen ist es nur zu einem geringeren Teil der ständig steigende Druck des Bildungsniveaus und die damit verbundenen, erhöhten Anstrengungen an das Sehen. Wesentlich gravierender ist das Problem der permanenten Nutzung von digitalen Geräten wie Smartphones und Tablets. In Asien beispielsweise, wo Mobiles beinahe schon zu den Händen gehören, ist die Myopierate schon bei über 50%. Das ständige Nahesehen hat gravierende Fehlentwicklungen des visuellen Systems zur Folge. Das Auge braucht Abwechslung beim Sehen, damit die Sehnerven immer wieder entlastet werden. Sehen in die Nähe und in die Ferne ist ein natürlicher und wichtiger Prozess. Wird auf lange Sicht ständig nur in die Nähe fokussiert, wächst der Augapfel überproportional lang. Der natürliche Sehvorgang wird gestört und Objekte werden beim Blick in die Ferne nur noch verschwommen wahrgenommen.

Je früher das Fehlverhalten junger Augen erkannt wird, desto besser sind die Chancen, die Kurzsichtigkeit zu verlangsamen oder sogar zu stoppen. Aus diesem Grund sollte bei Kindern und Jugendlichen möglichst früh eine Myopie-Abklärung gemacht werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um fortschreitende Kurzsichtigkeit zu verlangsamen: Brillen mit Hochleistungsgläsern oder Spezialkontaktlinsen. Unsere Experten beraten Sie zu Früherkennung, Korrektionsmöglichkeiten und Prävention. Vereinbaren Sie einen Termin bei uns zusammen mit Ihrem Kind oder Teenager.